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Zum 20. Juli 2026 – 82 Jahre danach

Die AfD verschweigen? Sich ihrem möglichen Erfolg bei den kommenden Landtagswahlen ergeben? Sie einfach machen lassen und hoffen, dass es nicht so schlimm kommen wird? Ein gefährliches Spiel! Denn es bedeutet: sich auch nicht mehr um das kümmern, was Menschen umtreibt und bewegt, einer Partei ihre Stimme zu geben, die die Bedingungen beseitigen will, die ihr ihre politische Existenz erst ermöglicht hat, die freiheitliche Demokratie. Die Blaupause dessen, was uns bei einer möglichen Regierungsübernahme der AfD droht, liegt 80 bis 100 Jahre zurück. Darüber müssen wir reden, debattieren – zumal es dem jetzigen Ehrenvorsitzenden der rechtsnationalistischen AfD, Alexander Gauland, 2017/18 vorbehalten war, zwei Anknüpfungspunkte seiner Partei an den Nationalsozialismus programmatisch und mit nachhaltiger Wirkung zu formulieren:

  • Zum einen erklärte er am Abend der Bundestagswahl 2017 in schneidigem Ton: „Wir werden sie jagen, wir werden Frau Merkel und wen auch immer jagen – und wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen.“ Das ist – wie der Schauspieler Matthias Brandt in seinem Buch „Nein sagen: Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute“ richtig feststellt – „SA-Rhetorik“, also eine Sprache, die den- und diejenige, die anders leben, denken, Politik betreiben, auf Dauer ausschalten will. Gleichzeitig insinuiert diese Rhetorik, es gebe ein Recht der „Opfer“, die „Täter“ zu beseitigen, möglichst einzusperren oder an die Wand zu stellen. Man denke an die Plakate bei den sog. Corona-Demonstrationen, die Regierungspolitiker:innen in Sträflingskleidung hinter Gittern darstellten oder an den Galgen bei Pegida-Demos 2015ff, an dem die Namen von Angela Merkel und Sigmar Gabriel baumelten, oder zuletzt an die Gewaltaufforderungen gegen der früheren und dem jetzt amtierenden Bundeskanzler:in Angela Merkel und Friedrich Merz („an die Wand stellen“ bzw. einen Stauffenberg suchen, der Merz erledigt) des Kabarettisten Uwe Steimle auf einer AfD-Promotion-Veranstaltung mit Tino Chrupalla und Ulrich Siegmund.*
  • Zum andern sagte Gauland 2018 auf dem Bundeskongress der damaligen Jugendorganisation der AfD „Junge Alternative“: „Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte. … Wir haben eine ruhmreiche Geschichte – und die, liebe Freunde, dauerte länger als die verdammten zwölf Jahre.“ Damit relativiert Gauland nicht nur das Terrorregime der Nazis, er klammert auch alles aus, was zum Nationalsozialismus geführt hat – entzieht dies damit der Kritik und macht so die völkisch-rassistische Ideologie der NSDAP für die AfD wieder anschlussfähig.

Die AfD ist seit 2017 Gauland auf diesem ideologischen Annäherungskurs an den Nationalsozialismus konsequent gefolgt -und hat damit einen gefährlichen Gewöhnungsprozess in Gang gesetzt, dem inzwischen immer mehr Medien erliegen. Damit hat die AfD auch den Bürger:innen wieder Sprache und politische Beheimatung gegeben, die immer schon oder nun erst recht im Innersten dieser Ideologie anhingen. Das offen völkisch-rassistische Programm der AfD in Sachsen-Anhalt macht deutlich, wie weit dieser Prozess gediehen ist. Der AfD geht es in erster Linie nicht darum, innerhalb des demokratischen Spektrums die Lebensverhältnisse der Menschen, die in Deutschland leben, zu verbessern. Das würde ein Bekenntnis zu gesellschaftlicher und kultureller Vielfalt und demokratischer Offenheit beinhalten. Sie will ein Deutschland schaffen, dass völkisch und kulturell homogen wird und keine Abweichungen mehr duldet. Deswegen liegt ein Schwerpunkt der politischen Absichten auf dem Austrocknen von zivilgesellschaftlichen Organisationen, den „Kirchensteuerkirchen“, den NGO’s. Dabei orientiert sich die AfD aktuell an der Politik Viktor Orbáns (inzwischen in Ungarn abgewählt), Donald Trumps, Wladimir Putins. Wer also wissen will, was die AfD vorhat, der muss nur aufmerksam verfolgen, was die drei politischen Vorbilder mit der AfD verbindet: Autokratismus, offene Korruption zur Bereicherung der eigenen Klientel, Gewaltpolitik nach innen und außen. Alle drei bestärken eine Opfermentalität, in die sich zu viele Bürger:innen flüchten und sich deswegen nur noch als ungerecht Behandelte erleben. Diese Opfermentalität wird genutzt, um auf der einen Seite die „Alt“- bzw. „System“parteien, die Regierenden, die staatlichen Organe zu delegitimieren und zum andern die Gewaltbereitschaft gegen die „Täter“ zu fördern.

Über diese perfide Strategie der AfD und ihrer Vorfeldorganisationen müssen wir gerade jetzt sehr offen und klar reden – und zwar mit denen, die mit dem Gedanken spielen, die AfD zu wählen. Wir müssen aber genauso entschieden die AfD als in der Tradition mit der NSDAP stehend stellen. Das Verharmlosen eines Auftritts wie dem von Uwe Steiml ist genauso unerträglich, wie die noch immer übliche Übernahme von AfD-Narrativen durch Teile der demokratischen Parteien. Darum ist auch die Option eines Verbotsantrags der AfD nach wie vor auf der Tagesordnung! Denn die AfD ist in ihrem Wesen verfassungswidrig!

Doch am Wichtigsten bleibt, dass die demokratischen Parteien alles tun, um das Vertrauen der Bürger:innen in die freiheitliche Demokratie zu stärken. Das kann aber nur geschehen, wenn wir insgesamt den Wert des Vertrauens als Säule der Demokratie wieder in den Mittelpunkt von Bildung, Erziehung und Politik stellen. Dass sich damit etliche Politiker:innen derzeit sehr schwertun, zeigt die Causa Jens Spahn auf ernüchternde Weise. Er möge jetzt seinem Sohn all das mitgeben, was diesen vor den Fehltritten bewahrt, die den politischen Lebensweg des Vaters zuhauf markieren. Vertrauen setzt voraus, dass ich in jedem Menschen die Möglichkeit erkenne, dass dieser seinen:ihren Teil zum gemeinschaftlichen Leben beitragen kann. Diesen Teil wachsen zu lassen, zu fördern, anzuerkennen, ist die Aufgabe von Politik. Natürlich können Menschen scheitern. Aber im politischen Wettstreit sollte nicht das Scheitern, der Missbrauch im Vordergrund stehen, sondern das Gelingen. Dieses hat aber eine Voraussetzung: die Würde des Menschen, jedes Menschen zu achten. In dieser Hinsicht müssen sich die Überschriften der demokratischen Parteien dringend ändern: Europäische Friedenspolitik statt Kriegstüchtigkeit; sozial gerechte Teilhabe statt Missbrauchsverdächtigungen; Klimaschutz statt blindes Weiterso; Förderung der gesellschaftlichen Vielfalt statt Angst vor dem Fremden – und dies eingebettet in eine für jede:n erstrebenswerte Zukunftsvision, die zum Mittun anregt. In dem Moment, wo dies strategisch umgesetzt wird, sehen diejenigen, die schneidig die Ausgrenzung aller sie störenden Menschengruppen fordern und eine völkische Homogenität beschwören, plötzlich sehr alt aus. Diese Hoffnung zu stärken, sollte im Mittelpunkt des 20. Juli 2026 stehen.

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* Nachtrag
Die Ungeheuerlichkeit der Aussage von Uwe Steimle „Wenn ich Friedrich Merz sehe, frage ich mich manchmal: Wo ist eigentlich Stauffenberg, wenn man ihn mal wirklich braucht.“ wird einem an einem Tag wie diesen 20. Juli 2026 erst richtig bewusst: Da redet ein Steimle nicht nur einen Attentäter für Friedrich Merz herbei und verbreitet damit die Vorstellung, Deutschland kann sich von einem solchen „Tyrannen“ nur durch seine Tötung „befreien“; unterschwellig sagt Steimle, dass 1944 Stauffenberg nicht „wirklich“ gebraucht wurde, jetzt aber umso mehr – also Merz schlimmer als Hitler! Wie verroht und geschichtsvergessen muss man sein, so etwas öffentlich zunsagen und sich feixend anzuhören!

12 Kommentare

  1. Was haben alle AfD-Wähler gemeinsam? Sie vereint die Sehnsucht nach einem autoritären Staat. Und die ist groß.

  2. In der heutigen „Süddeutschen Zeitung“ hat Matthias Brandt einen Beitrag zum Steimle-Auftritt veröffentlicht, den ich hier hochgeladen habe: https://ogy.de/cm2m

    Er berichtet aus seiner Kindheit als er auf seinem Schulweg an einer Mauer vorbei musste, auf der stand: „Brandt an die Wand“.

      1. Noch was zum Thema Stauffenberg, Steimle und Widerstand im Nationalsozialismus. Wenn Mathias Brandt von der Geschichte seines Vaters erzählt, kann ich sie nachvollziehen. Ich hoffe, es gibt im Westen genug Menschen, die zu den Äußerungen Steimles Nein sagen.

        Diese Haltung zum Widerstand hat sich im Westen erst im Laufe von Jahrzehnten herausgebildet. Die Ostdeutschtümelei beruht dagegen auf kollektiv erlebte und erfolgreiche Anpassung in der Deutschen „Demokratischen“ „Republik“.

        Ich habe eine denkwürdige Erfahrung machen müssen: Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls lud mich eine Kulturmanagerin zu einem Vortrag über die Friedliche Revolution in ein Haus des DGB ein. Statt interessierte Zuhörer zu erleben, blickte ich in Augen voller Hass. Mit der Friedlichen Revolution, dem Mauerfall und der deutschen Einheit verbinden diese Menschen den bitteren Verlust ihrer Arbeitsplätze. Statt im Paradies wachten sie in NRW auf, wie Joachim Gauck 1999 im Bundestag postulierte und dort Heiterkeit auslöste. Das kam im Osten nicht gut an.

        Menschen, die in der DDR Widerstand leisteten wie Bärbel Bohley, Jürgen Fuchs oder Robert Havemann, genießen keine Ehre, es kennt sie niemand. Und ein Aktiver wie Joachim Gauck, der mit der Aufarbeitung der Stasi-Akten in die Abgründe der Opportunisten blicken ließ, ist heute eine Hassfigur.

        Im Osten Deutschlands wurden weder der Nationalsozialismus – die Faschisten waren lt. SED alle im Westen – noch der Marxismus-Leninismus aufgearbeitet. So schnell konnten weder der Polit- und Geschichtsunterricht angepasst noch neue Lehrer ausgebildet werden. Steimle, die AfD und der BSW rennen offene Türen ein. Die Mitgliederzahlen der traditionellen westlichen Parteien wie CDU, SPD, Grüne und FDP sind im Osten wesentlich geringer als im Westen. „Wir können machen, was wir wollen, die AfD ist immer schon da“, sagte ein SPD-Mitglied in Mecklenburg-Vorpommern.

        Besonders in Sachsen-Anhalt ist die Anzahl der Nichtwähler deutschlandweit am größten. Diese hat die AfD hauptsächlich mobilisiert. Ihre Hassbotschaften treffen auf weitgehend frustrierte, wenig selbstbewusste und geschichtsvergessene Wähler.

        Im Westen bildet immer noch die DDR eine Leerstelle im Lehrplan, doch Schülerinnen, Schüler und das Lehrpersonal interessieren sich wenigstens dafür, wogegen im Osten vorwiegend und sorglos Wohlstand gelebt wird. Dass eine Minderheit in der DDR aus eigener Kraft eine Demokratie hervorgebracht hat, ist kein Thema, weder in Ost noch in West.

    1. Mönsch, liebe Leute, wo lebt Ihr denn, dass ein Artikel von Mathias Brandt in der Süddeutschen Zeitung die Stimmung im Osten beschreiben muss?

      Geht doch einfach mal in die Leipziger Pfeffermühle! Ich erlebte im Februar dieses Jahres ein Gastspiel im Theater Güstrow. Die Pointen waren so daneben, dass ich die Veranstaltung in der Pause verließ. Die Frau, die mich ins Freie ließ, fragte nach dem Grund. Ich erzählte wie mir aufstieß, dass die Pointen undifferenziert gegen „Wessis“ gerichtet waren, auch gegen Menschen, die während der Transformation erhebliche Aufbauarbeit geleistet haben, um Arbeitsplätze zu schaffen und nicht umgekehrt. Ich kenne viele solcher Leute, die Aufführung wirkte verletzend. Ich habe mich fremdgeschämt. „Ach“, sagte die Frau, „das Personal darf an den Veranstaltiungen nicht teilnehmen. Wir wissen nicht, was da läuft.“

      Doch das Publikum klopfte sich bei jeder dieser peinlichen Pointen auf die Schenkel. Es war extra deshalb gekommen, um dieses Weltbild zu pflegen, das sich in den letzten Jahrzehnten im Osten herausgebildet hat. Sie vereint der Hass. In der Pause schlürften die Besucher Sekt. Jugendliche habe ich nicht gesehen. Die Renaissance-Stadt wurde wunderbar saniert. In den Läden gibt es alles das zu kaufen, was damals im Intershop nur für Forumschecks zu haben war, und noch viel mehr. Wohlstand bricht aus allen Poren.

  3. Werter Herr Breuer – ich darf den letzten Satz Ihres Kommentars zitieren: „Ich würde gerne konkrete, praktische, Vorschläge und Vorhaben kennenlernen, die Wähler zurückholen oder gibt es da gar nichts?“ und SIE fragen: welche Vorschläge und Vorhaben, konkrete und praktische können SIE denn anbieten, die a priori diese unsere Demokratie und durch das Grundgesetz fundamentierte Zivilgesellschaft bewahren könnten??? Nicht nur Chr. Wolff ist mit vielen anderen Aufrechten unaufhaltsam und wahrhaftig an der Basis engagiert und tut das, was nötig und möglich ist; und SIE? Sagen Sie es uns doch bitte einmal konkret. Kritik im Diskurs ist normal und ab und an auch hilfreich, Angebote und Alternativen zur Verbesserung einer Problem-Sachlage (die AfD ist eine der gravierendsten) wären besser und hilfreicher. Und noch an Sie, lieber Klaus Plätzsch – dieses Gedicht geht tief in die Seele, danke dafür! Und in diesem Zusammenhang kann ich nur empfehlen nach Kreisau (Krzyżowa; Polen) zu fahren und die Friedenskirche zu besuchen. Der „Kreisauer Kreis“ dürfte jedem bekannt sein, jedem? Was das Geschichtsbild der AfD anbelangt, hege auch ich da einigen Zweifel! Chr. Wolff sagt dazu in seinem Beitrag einiges! Jo.Flade

    1. Ich war mit der Leipziger Goethegesellschaft vor 14 Jahren in Kreisau; wir haben dort im Gut der Familie Moltke gegessen und logiert. Die Friedenskirche in Schweidnitz haben wir besichtigt.

  4. Von Stauffenbergs schwangere Ehefrau Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg wurde in das KZ Ravensbrück deportiert. In ihrer Einzelhaft 1944 schrieb sie ein Gedicht in Gedanken an ihren Mann:

    Du bist bei mir,
    wenn auch Dein Leib verging.
    Und immer ist’s, als ob
    Dein Arm mich noch umfing.

    Dein Auge strahlt mir zu
    im Wachen und im Traum.
    Dein Mund neigt sich zu mir.
    Dein Flüstern schwingt im Raum:

    „Geliebtes Kind! Sei stark,
    sei Erbe mir!
    Wo Du auch immer bist,
    ich bin bei Dir!“

    © Wikipedia https://ogy.de/b2os

  5. Lieber Herr Wolff,
    unterschiedlicher Anlaß, andere Überschrift, anderes Datum in Ihren vielen Afd Beiträgen steht ja eigentlich immer das selbe.
    Meinen Sie, dass Sie damit einen einzigen AfD Wähler oder Sympatisanten zurückholen können. Oder wollen Sie eher die letzten 5 SPD Wähler bei der Stange halten?

    Die Krux in Ihren Artikeln und auch in der großen Politik besteht ja darin, dass man nichts an der Politik ändern will, die zu den hohen AfD Wahlergebnissen und Umfragewerten geführt haben, aber bei gleicher Politik oder sogar mehr vom Selben die Wählerstimmen haben möchte!
    Wie soll das gehen ?? – Man kann nicht gleichzeitig den Kuchen essen und behalten.

    Seit der Bundestagswahl wandern die Wähler nach rechts und links außen.
    CDU – 6% – AfD + 6%
    SPD -4% Grüne + Linke + 5% – das wird so weiter gehen.

    Daneben haben wir eine stabile Mehrheit von knapp 50% im konservativen Bereich gegenüber ebenfalls recht stabil 35% rot/rot/grün. In der praktischen Politik spiegelt sich diese konservative Mehrheit aber nicht wider.
    Das stärkt ebenfalls die AfD.

    In der Wirtschaft gingen 2025 jeden Monat 10000 Industriearbeitsplätze verloren. (Das sind die, die das ganze Land über Wertschöpfung, Steuerzahlungenn und Einzahlungen in die Sozialsysteme etc. am Laufen halten.) 2026 sind es monatlich schon 15000.
    BASF, VW und Zulieferer investieren lieber im Außland. Sollte man sich Sorgen machen?

    Ich würde gerne konkrete, praktische, Vorschläge und Vorhaben kennenlernen, die Wähler zurückholen oder gibt es da gar nichts?

    1. Doch, es gibt etwas, lieber Herr Breuer: Klar und unmissverständlich bleiben – auch wenn man sich da oft wiederholen muss. Dass demokratische Parteien derzeit keine gute Figur abgeben, macht die AfD nicht besser. Darum müssen wir über ihre menschen- und demokratiefeindliche Programmatik reden – mit dem Nachbarn, der Arbeitskollegin, den Kleingärtnerfreund. Appellieren Sie da nicht länger an mich. Machen Sie sich auf zum Nächstliegenden! Viel Erfolg (den ich mir auch wünsche)!

    2. Sehr geehrter Herr Breuer,
      Ihr Beitrag könnte als Auszug aus dem Blog „Die Soziale Wahrheit“ verstanden werden:

      In den  Beiträgen von Christian Wolff zur AfD steht ja eigentlich immer das selbe. Meinen Sie, dass Sie damit einen einzigen AfD Wähler oder Sympatisanten zurückholen können. Oder wollen Sie eher die letzten 5 SPD Wähler bei der Stange halten?
      EINEN Sympathisanten wird Christian Wolff ganz bestimmt nicht zurückholen können; sollte es tatsächlich nur noch 5 SPD Wähler geben, würde ich bei der Rückgewinnung Weiterer entgegen meiner aktuellen Parteienpräfernz gerne mithelfen…

      Linksextrem sind LINKE/Grüne.

      „Konservative“ sind CDU und SPD.

      (Nur) Industriearbeitsplätze halten das ganze Land über Wertschöpfung, Steuerzahlungen und Einzahlungen in die Sozialsysteme am Laufen.
      Arbeitsplätze im Handwerk und im Dienstleistungssektor behindern den Lauf der Volkswirtschaft?

      BASF, VW und Zulieferer investieren lieber im Außland.
      Es liegt auf der Hand, dass daran „Die da Oben in den Alt-/Systemparteien“ Schuld sind; unterbezahlte Manager:innen und „Der Markt“ irren schließlich nie / können sowieso alles besser.

      Ich würde gerne konkrete, praktische, Vorschläge und Vorhaben kennenlernen, die Wähler zurückholen oder gibt es da gar nichts?
      Doch! Massenhafte Remigration, Zwangsarbeit für Sozialschmarotzer, Rückbesinnung auf deutsche Tugenden, deutsche Kultur, traditionelles Familienbild (Vater/Mutter/Kinder), Rückkehr zur Atom- und (billiger) fossiler Energie…

      Wenn die unsägliche AfD erst einmal Regierungsverantwortung übernommen hat, wird sie mit ihrem Renten-, Steuer-, Bildungs-, Gesundheits-, Klima- und generell Demokratie-Konzept das derzeitige Chaos im Land vom Kopf schon wieder auf die Füße stellen und uns allen den Weg in eine friedliche, bessere Zukunft weisen!

      Um mit Aldous Huxley zu sprechen: „Schöne neue Welt“!

  6. Eine Tür öffnet sichLieber Christian: soeben zurück aus Halle, nach einem höchst inspirierenden Tag in der Kunsthochschule Birg Giebichenstein, Campus Design zur Jahresausstellung 2026 mit Arbeiten der Studierenden der verschiedenen Fachrichtungen gab es in den Räumen, Treppenhäusern, im Freien diese unübersehbaren Aufrufe, Forderungen genau im Blick der bevorstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt Sept. 2026. Jeder, der das 100-Punkte-Wahlprogramm der AfD kennt, wird sofort diese plakatierten Forderungen verstehen. Während vieler Gespräche mit den Studierenden war sehr klar und unüberhörbar: Aufstehen, handeln, wir haben genug!!! Die bedenklich mageren Äußerungen des amtierenden Herrn Merz heute zum ZDF-Sommerinterview auch zu diesen Wahlen und der Stellung derzeit seiner CDU gab sehr zu denken.

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