Nur noch widerlich – oder: Wofür Leipzig steht
Angeblich sollte es eine Demonstration für Pressefreiheit werden, der gestrige Protestzug vom Bundesverwaltungsgericht zum Connewitzer Kreuz. Aber sie wurde zu einer Demonstration der Gewalt, auf der alles, wofür Leipzig steht, mit Füßen getreten, Steinen beworfen, mit Bengalos angegriffen wurde: die Grundbotschaft der Friedlichen Revolution „Keine Gewalt“, die Demokratie, die Weltoffenheit, die kulturelle Vielfalt.
75 Jahre danach – Befreiung wovon und wozu?
In diesem Jahr jähren sich die wichtigen Stationen auf dem Weg zur Befreiung vom Nationalsozialismus zum 75. Mal: von der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 bis zum Tag der Befreiung am 8. Mai 1945, der das Ende des 2. Weltkrieges und der nationalsozialistischen Terrorherrschaft markiert. Jedoch zeichnet sich […]
Wir in Leipzig – für Burkhard Jung
demokratisch, weltoffen, den Menschen nahe sozial engagiert, international geachtet wirtschaftlich erfolgreich, kulturell vielfältig
Wenn Unterstellungen zur Wirklichkeit werden … oder: War die Silvesternacht in Connewitz auch eine Inszenierung?
Vorab und unmissverständlich: Kein noch so aus dem Ruder gelaufener Polizeieinsatz mit Eskalation von Gewalt oder Willkür rechtfertigt – weder im Vorhinein noch danach – körperliche Gewalt gegen Polizisten, Steinwürfe in Schaufensterscheibe, das mutwillige Sprengen von Brief- oder Verteilerkästen, Bedrohen von Personen in ihrem privaten Umfeld.
Unterstellt, dass … dann bleibt es dennoch dabei: Keine Gewalt! Connewitz und die Folgen
Unterstellen wir einmal: Die Polizei hat in der Silvesternacht in Connewitz provoziert, überreagiert, hat es bewusst auf eine Konfrontation mit denen ankommen lassen, die nur „feiern“ wollten.