„Sagen Sie doch endlich was zu Köln“
Ein Kulturschaffender schickt mir einen Link mit einem Pressebericht zu den Kölner Übergriffen in der Silvesternacht mit der Aufforderung, ich solle mich doch daran einmal „abarbeiten“. Eine Frau ruft mich heute an, um mir aufgeregt-aggressiv die Frage zu stellen, was ich denn zu den Kölner Ereignissen sagen würde.
Ein Philosoph, der Kreuzchor Dresden und die Frage „Woran anknüpfen?“
In einem Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT (Nr. 52 vom 23.12.2015) erläutert der Philosoph Wilhelm Schmid die Bedeutung der „Lebenskunst“, die er in seinem Bestseller „Gelassenheit“ entwickelt:
Weihnachten – jenseits von Radikalisierung und Alternativlosigkeit
Eigentlich ist es gut, radikal zu sein, also grundlegende Veränderungen einzuklagen und in Gang zu setzen. Doch wenn sich Radikalismus mit Alternativlosigkeit paart, dann wird es gefährlich.
Unerträglich
Eigentlich erübrigt sich jeder Kommentar zu den Gewalt- und Zerstörungsorgien von sog. „Autonomen“ am vergangenen Samstag. Denn dieses Schrecken, Angst und Wut verbreitende Auftreten schwarz uniformierter Menschen, die sich anmaßen, uns per Pflasterstein „richtige Politik“ aufzuzwingen, hat mit einer politischen Auseinandersetzung nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Aufruf: Keine Gewalt
Wir freuen uns, dass in diesem Jahr viele Bürgerinnen und Bürger wach und entschlossen für ein weltoffenes, demokratisches Leipzig eingetreten sind und dies auch am kommenden Samstag, 12.12.2015, tun werden. Wir bitten alle herzlich und dringend, dabei den Grundsatz der Friedlichen Revolution zu beachten: „Keine Gewalt“. Gerade weil wir für fremdenfeindliche, rassistische und rechtsextremistische Aufmärsche […]