Friedliche Revolution: Erinnerung tut not!
Es gehört zu den politischen Unappetitlichkeiten, in welch schamloser Weise sich die Rechtsnationalisten von der AfD der Friedlichen Revolution von 1989/90 bemächtigen und sich als ihre Vollender aufspielen.
Was heißt hier „nur“ ein Demokratiedenkmal?
Kaum ist der Aufruf der Stiftung Friedliche Revolution „Denk mal an die Demokratie – Freiheitsdenkmal in Leipzig jetzt!“ veröffentlicht, regt sich Kritik.
Der 1. Mai 1998 – eine aktuelle Erinnerung
1997 begann der Hamburger Neonazi Christian Worch mit seinen Aufmärschen in Leipzig. Jeweils am 1. Mai und 3. Oktober wollten er und die Neonazis das Völkerschlachtdenkmal erreichen. Dagegen formierte sich in der Leipziger Stadtgesellschaft von Anfang an Widerstand – so auch am 1. Mai 1998. Um 10.00 Uhr gab es in der Thomaskirche ein Friedensgebet, danach folgte […]
Entweder alle oder keiner – zur Porträtausstellung der Oberbürgermeister im Neuen Rathaus
Man darf unterstellen: Alle wollten nur das Beste. Alle wollten die demokratischen Traditionen stärken, indem sie sichtbar und mit Köpfen verbunden werden – zum Beispiel durch die Porträts der „demokratisch gewählten“ Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.
Brückenfest 3.0 – ankommen. platznehmen. teilhaben.

26. August 2017, 14.00 bis 22.00 Uhr, Sachsenbrücke (Anton-Bruckner-Allee im Clara-Zetkin-Park)