Der 8. Mai 1945, Tag der Befreiung und die Umdeutung der AfD
Der 8. Mai – Tag der Befreiung. Nach der berühmten Rede von Bundespräsident Richard von Weizsäcker (1920-2015) am 8. Mai 1985 schien dies ein gesamtdeutscher Konsens zu sein: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“
Im Schatten des Coronavirus: Rechtsextremistischer „Flügel“ übernimmt die AfD
Einen positiven Aspekt zeitigt die Corona-Pandemie schon jetzt: Sie legt schonungslos offen, dass Autokraten wie Donald Trump oder rechtsnationalistische Parteien wie die AfD wohl Krisen herbeiführen und schüren, nicht aber bewältigen können.
75 Jahre danach – Befreiung wovon und wozu?
In diesem Jahr jähren sich die wichtigen Stationen auf dem Weg zur Befreiung vom Nationalsozialismus zum 75. Mal: von der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 bis zum Tag der Befreiung am 8. Mai 1945, der das Ende des 2. Weltkrieges und der nationalsozialistischen Terrorherrschaft markiert. Jedoch zeichnet sich […]
Nach den Morden von Halle: Schluss mit der (Selbst-)Verharmlosung!
Waren die Morde und der Angriff auf die Synagoge in Halle/Saale ein „Alarmzeichen“, wie die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer meint oder ein „Anfang“, dem man wehren muss? Nein, das offensichtlich beabsichtigte Massaker in der Hallenser Synagoge am Feiertag Jom Kippur ist der dramatische Tiefpunkt einer Entwicklung, die seit mindestens drei Jahrzehnten anhält:
Bedient jetzt auch DIE ZEIT ein AfD-Narrativ?
Man reibt sich verwundert die Augen: „‘Die staatliche Willkür in der DDR war auch nicht schlimmer als heute‘“ – so titelt die Wochenzeitung DIE ZEIT ihre aktuelle Ausgabe.