Offener Brief an Landesbischof Carsten Rentzing
Es ist eine gute Tradition, dass sich der Landesbischof der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens vor Weihnachten mit einem Brief an die Pfarrerinnen und Pfarrer und an die Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen wendet. Das diesjährige weihnachtsbrief-des-landesbischofs-2016 hat mich zu einer Antwort in Form des „Offenen Briefes“ veranlasst.
Danach: Nichts darf aufgegeben werden

Montagabend, 19. Dezember: knapp 200 Menschen, darunter sehr viele Syrer/innen, versammeln sich auf dem Thomaskirchhof zur Kundgebung „Die Lähmung überwinden. Stoppt den Krieg in Syrien. Für Frieden im Nahen Osten“.
Davor: Die Wirklichkeit von Weihnachten und das Reformationsjubiläum

Wer in der Adventszeit durch die Leipziger Innenstadt geht und dann zu Hause die Nachrichten hört oder sieht, der kommt sich vor wie in einem falschen Film:
Aufruf zum 19.12.2016: Die Lähmung überwinden – Stoppt den Krieg in Syrien

Die Lähmung überwinden. Stoppt den Krieg in Syrien. Für Frieden im Nahen Osten. Kundgebung am Montag, 19. Dezember 2016 um 19.15 Uhr Thomaskirchhof (Bachdenkmal) Es sprechen u.a. Seina Haj Bakri (sie lebt seit drei Jahren in Deutschland), Pfarrer Enno Haaks (Gustav Adolf Werk), Christian Wolff
Schleichende Anpassung: grotesk und gefährlich
Je mehr sich die Rechtspopulisten in Europa etablieren, desto größer die Bereitschaft, ihre Parolen als legitime und begründete Positionen im demokratischen Debattenspektrum anzusehen – unabhängig davon, ob diese überhaupt mit den Grundwerten unserer Verfassung vereinbar sind, oder ob mit diesen Demokratie unterhöhlt, ausgehebelt werden soll: man wird ja wohl noch sagen dürfen … .