Krise und Angst – wir müssen aufpassen
Wir müssen aufpassen – nicht nur, um einer möglichen Infektion durch das Coronavirus im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Weg zu gehen. Wir müssen vor allem aufpassen, dass wir in dieser Krise Haltung bewahren – als einzelne Bürger, als Gesellschaft, als Demokraten.
Der Exit aus dem Shutdown – nicht das „Wann“, das „Wie“ ist entscheidend
Menschen im Ausnahmezustand werden schnell ungeduldig. Kaum sinkt das Fieber, möchte der Kranke wieder aufstehen. Kinder wollen nach einer Grippe so schnell wie möglich wieder zum Spielen nach draußen. Die Arbeit ruft, auch wenn das Herz noch schmerzt. So werden auch noch in der Krankheit die STOP-Signale überfahren.
Vom Keim des Guten in schwierigen Zeiten *
Vor ein paar Jahren wurde ich in einem Interview gefragt: „Was ist für Sie Glück?“. Damals habe ich mit einem Zitat von Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) geantwortet: Glück bedeutet für mich, dass „Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will.“
Das große STOP-Schild „Coronavirus“ und ein Choral
Heute, am 21. März 2020, ist der 335. Geburtstag von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Aus diesem Anlass musizieren Menschen aus aller Welt wie am Krankenbett, auf das unsere Welt niedergeworfen wurde und gefesselt ist, den Choral von Paul Gerhardt (1607-1676): „Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt“: https://www.youtube.com/watch?v=4nV8NakYNfs.
Die große Unterbrechung
Als Anfang des vergangenen Jahres die FridaysForFuture-Bewegung ihre ultimativen Forderungen zum Klimaschutz mit zunehmender Dynamik in die Öffentlichkeit trug und dabei von führenden Wissenschaftler/innen Unterstützung erfuhren, zeigte sich auf der politischen Ebene Verunsicherung, Unvermögen, Abwehr.