Das (scheinbar) Unvermeidbare
Ein merkwürdiges Gefühl beschleicht mich am Beginn dieses Jahres: das Gefühl des (scheinbar) Unvermeidbaren.
Das Gute behalten: Mensch bleiben!
Wann immer ein unfassbares Verbrechen geschieht und nicht nur Politiker:innen abseits des Täters sofort nach Schuldigen (das ist dann meist der politische Gegner) suchen und nach neuen Gesetzen rufen, mahnt mich seit über 20 Jahren ein bedeutender Satz des früheren Bundespräsidenten Johannes Rau (1931-2006, Bundespräsident 1999-2004) zum Innehalten: „Was immer ein Mensch getan hat, er […]
Friedliche Revolution und die Bethlehem-Perspektive
Es ist schon auffällig, wie selbstbezogen viele Bürger:innen, aber auch viele Medien, das politische Weltgeschehen wahrnehmen.
Offenes Rennen
Am 23. Februar 2025 werden die vorgezogenen Wahlen zum Deutschen Bundestag stattfinden. Mit Beginn des neuen Jahres wird die heiße Wahlkampfphase starten. Derzeit ist völlig offen, wie die Wahlen ausgehen werden – auch wenn aktuelle Umfrageergebnisse suggerieren, als sei Friedrich Merz (CDU) der nächste Bundeskanzler. Jedoch lassen drei Faktoren keine verlässliche Prognose zu:
… weil Sterben (k)eine Glaubensfrage ist
Anfang November war ich vom Hospiz Villa Auguste Leipzig zu einer Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen verschiedener Religionen zum Thema „… weil Sterben (k)eine Glaubensfrage ist“ eingeladen. Zu Beginn habe ich als Impuls einige grundlegende Ausführungen zum biblischen Verständnis von Leben und Tod gemacht. Hier die überarbeitete Fassung: