Pegida am Ende – die Suche nach Gewissheit und Offenheit erst am Anfang

Es scheint mit Pegida bald vorbei zu sein. Zum einen sind die Hintermänner und –frauen entlarvt. Denn mit dem Leipzig-Ableger „Legida“ und seinen Thesen von „nationaler Kultur“ statt Multikulti, vom Ende mit dem „Kriegsschuldkult“, von den Asylbewerbern als „Sozialschmarotzern“ ist die Maske von Pegida gefallen.

Auch am Montag und Mittwoch: Gewaltfrei für ein weltoffenes Leipzig, die Stadt der Vielfalt

Lediglich 5.000 Menschen, darunter viele Rechtsradikale und Hooligans, sind am vergangenen Mittwoch dem hasserfüllten Aufruf von „Legida“ gefolgt. Gleichzeitig haben 20.000 Bürgerinnen und Bürger Leipzigs deutlich gezeigt, dass sie jeder Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit widerstehen wollen. Auch in der kommenden Woche werden wir allen Versuchen entgegentreten, das friedliche Zusammenleben der Verschiedenen zu vergiften.

Verständnis – wofür und für wen?

Da sitzt sie am Sonntagabend in erlauchter Runde – Kathrin Oertel, „eine aus dem Volk“. Ihr gegenüber und an der Seite: Männer. Mit bedeutungsvoller Miene und nachdenklichem Kopfnicken folgen sie ihren kruden Einlassungen.

Jetzt erst recht: „Willkommen in Leipzig – eine weltoffene Stadt der Vielfalt“

Die sog. Legida muss einsehen: Montags läuft für sie in Leipzig nichts! Denn montags ist der Tag des Friedensgebetes und der Demonstration über den Ring in der Tradition der friedlichen Revolution: für das Grundrecht auf Asyl, für eine menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen, für eine Willkommenskultur für Einwanderer, für religiöse und weltanschauliche Vielfalt, für die Achtung […]