Das (scheinbar) Unvermeidbare
Ein merkwürdiges Gefühl beschleicht mich am Beginn dieses Jahres: das Gefühl des (scheinbar) Unvermeidbaren.
Das Gute behalten: Mensch bleiben!
Wann immer ein unfassbares Verbrechen geschieht und nicht nur Politiker:innen abseits des Täters sofort nach Schuldigen (das ist dann meist der politische Gegner) suchen und nach neuen Gesetzen rufen, mahnt mich seit über 20 Jahren ein bedeutender Satz des früheren Bundespräsidenten Johannes Rau (1931-2006, Bundespräsident 1999-2004) zum Innehalten: „Was immer ein Mensch getan hat, er […]
Friedliche Revolution und die Bethlehem-Perspektive
Es ist schon auffällig, wie selbstbezogen viele Bürger:innen, aber auch viele Medien, das politische Weltgeschehen wahrnehmen.
… weil Sterben (k)eine Glaubensfrage ist
Anfang November war ich vom Hospiz Villa Auguste Leipzig zu einer Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen verschiedener Religionen zum Thema „… weil Sterben (k)eine Glaubensfrage ist“ eingeladen. Zu Beginn habe ich als Impuls einige grundlegende Ausführungen zum biblischen Verständnis von Leben und Tod gemacht. Hier die überarbeitete Fassung:
Von Mauern, Greisen und dem neuen Deutschland
Der 9. November 1989 gehört zu den Tagen, von denen auch nach Jahrzehnten jede:r zu berichten weiß, wann, wo und in welcher Stimmungslage er:sie ihn erlebt hat.