Am 01. August 2016: Friedensgebet in der Nikolaikirche und Kundgebung auf dem Richard-Wagner-Platz

„Wenn der Staat zum Rächer wird – die Türkei, die Todesstrafe, der Terror“ ist das Thema eines Friedensgebetes, das am Montag, 1. August 2016, um 17.00 Uhr in der Leipziger Nikolaikirche stattfinden wird. Der Anstoß zum Friedensgebet, zu dem trotz Sommerpause aus aktuellem Anlass eingeladen wird, ist von der „Stiftung Friedliche Revolution“ ausgegangen. Prediger ist der frühere Pfarrer der benachbarten Thomaskirche, Christian Wolff.

In dem Friedensgebet soll nach Angaben der Stiftung die Verhängung des Ausnahmezustands mit dem einhergehenden Verlust demokratischer Grundrechte zur Sprache kommen. Dabei werde zum einen auf die Bedeutung der Gewaltlosigkeit in Zeiten des Terrors eingegangen. Zum anderen soll an die Verhaftung tausender vermeintlicher Putschisten, Regimegegner, Journalisten und Juristen, an die Schließung zahlreicher Rundfunkstationen und Zeitungen sowie an die Diskussion um die Wiedereinführung der Todesstrafe aufmerksam gemacht werden. Verbunden damit sei die Hoffnung, dass die Türkei von ihrem Weg in eine Europa ferne Diktatur noch bewahrt und die Wiedereinführung der Todesstrafe noch abgewendet werden kann, betont Michael Kölsch vom Stiftungsvorstand.

„Leipzig nimmt Platz“ ruft zum 1. August 2016 in die Innenstadt auf

Das Aktionsnetzwerk “Leipzig nimmt Platz“ ruft alle Leipziger/innen auf, am 1. August 2016, 18.00 Uhr auf den Richard-Wagner-Platz zu kommen. An diesem Tag bleibt der Platz von rassistischer Hetze verschont. Um 18.00 Uhr ist eine Kundgebung vorgesehen unter dem Motto „Kapitulation? Nein danke!“

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